Begleitende Kinesiologie

Hier ist ein Orig­inal­text zum The­ma Kine­si­olo­gie von Alfred Schatz, der auf der Web­seite des DGAK (Deutsche Gesellschaft für Ange­wandte Kine­si­olo­gie) erschienen ist und von mir gekürzt wurde:

Der Name geht zurück auf das griechis­che Wort für Bewe­gung. “Ange­wandte Kine­si­olo­gie” (AK) meint hier eine noch recht junge Methodik, die sich die kör­pereigene Feed­backschleife zunutze macht. Dieses Rück­meldesys­tem ist sehr ein­fach und präzise. Dessen Ent­deck­ung geht zurück auf Erfahrun­gen und Unter­suchun­gen des amerikanis­chen Chi­ro­prak­tik­ers Dr. George Good­heart.

Er beobachtete, daß sich physis­che und psy­chis­che Vorgänge im Men­schen auch im Funk­tion­szu­s­tand sein­er Muskeln spiegeln.
Bei dem von ihm entwick­el­ten Muskel­test wird die getestete Per­son aufge­fordert, den zum Testen benutzten Kör­perteil (meist ein Arm oder ein Bein) gegen den Druck der tes­ten­den Per­son an seinem Platz zu hal­ten. Die Testergeb­nisse (“ver­riegelt” oder “entriegelt”) lassen Rückschlüsse zu auf eventuelle Energieblock­aden bzw. auf Ein­flüsse, denen die getestete Per­son ger­ade aus­ge­set­zt ist.

Die AK macht sich u.a. auch das Energiemod­ell der chi­ne­sis­chen Akupunk­tur zunutze. Dieses beruht auf den Beziehun­gen zwis­chen den Energiebah­nen im Kör­p­er (Merid­i­a­nen) und bes­timmten Orga­nen. Good­heart erkan­nte, daß Merid­i­ane und Organe darüber hin­aus auch mit jew­eils ganz bes­timmten Muskeln in Verbindung ste­hen. Let­ztlich geht es der AK darum, ener­getis­che Ungle­ichgewichte oder Störun­gen zu iden­ti­fizieren und auszu­gle­ichen — zu bal­ancieren.

Die AK betra­chtet den Men­schen ganzheitlich, im Hin­blick auf alle Aspek­te seines Wesens, also struk­turelle, bio­chemis­che und psy­chis­che (emo­tionale, men­tale) Kom­po­nen­ten der Gesund­heit.
Der Hauptvorzug der AK liegt darin, daß sie dem Kör­p­er erlaubt, unmit­tel­bar mitzuteilen, was zur Behe­bung eines bes­timmten Prob­lems oder zur Erre­ichung eines bes­timmten Ziels getan wer­den kann. So wird sichergestellt, daß nur jew­eils die angemesse­nen, vom Kör­p­er geforderten und akzep­tierten Maß­nah­men ergrif­f­en wer­den. Er gibt vor, was wann wo und in welch­er Rei­hen­folge getan wer­den soll. Dieses Vorge­hen ver­hil­ft dem Betrof­fe­nen zu größer­er Autonomie und erhöhter Selb­stor­gan­i­sa­tion.

Zwar hat die AK ihren Ursprung in der Chi­ro­prak­tik, doch ist ihre Anwen­dung keineswegs auf die Gesund­heit­spflege beschränkt. Sie hat mehr den Charak­ter ein­er neuen Kom­mu­nika­tions­form als den ein­er Heil­meth­ode. Das Spek­trum ihrer Anwen­dungsmöglichkeit­en ist nahezu gren­zen­los.
Heute bedi­enen sich unter anderem schon Architek­ten und Kün­stler, Man­ag­er und Haus­frauen der kine­si­ol­o­gis­chen Tech­niken.
Die Heilkunde bildet lediglich einen von vie­len — wenn auch einen beson­ders geeigneten und bewährten Anwen­dungs­bere­ich. Mit Hil­fe des Muskel­testens lassen sich “maßgeschnei­derte” Ther­a­piewege entwick­eln und kürzere Behand­lungszeit­en erre­ichen.

In der Päd­a­gogik find­et die Edu-Kinestetik, eine bedeu­tende Rich­tung der Kine­si­olo­gie, seit langem starke Res­o­nanz. Viele Lehrer set­zen die Brain-Gym-Bewe­gungsübun­gen bere­its mit großem Erfolg zur Verbesserung des Lern­ver­mö­gens ihrer Schüler ein.

In der Psy­chother­a­pie kann der Muskel­test helfen, die Ursprünge psy­chis­ch­er Prob­leme zu iden­ti­fizieren, auch wenn sie schon sehr weit zurück­liegen. Anwen­der bericht­en über gute Erfolge beim Über­winden von Äng­sten, Prü­fungsver­sagen u.ä.

Kine­si­olo­gie hil­ft nicht nur bei Prob­le­men, son­dern auch beim per­sön­lichen Wach­s­tum, beim Erschließen unseres gesamten men­schlichen Poten­tials, beim Ver­vol­lkomm­nen vorhan­den­er Fähigkeit­en. Zahlre­iche Musik­er, Sportler, Stu­den­ten und Führungskräfte haben mit kine­si­ol­o­gis­chen Tech­niken ihre ver­meintlichen “Gren­zen” über­schrit­ten.

Wach­s­tum ist ein der Kine­si­olo­gie innewohnen­des Grund­prinzip. Eben­so wie sie den einzel­nen Organ­is­mus zu Selb­sthil­fe, Selb­s­theilung und Wach­s­tum befähigt, so wächst die “Methodik” selb­st in immer neue Anwen­dungs­ge­bi­ete hinein, und so wächst auch die Zahl der Men­schen (Laien und “Profis”), die sich von der Kine­si­olo­gie inspiri­eren lassen und damit neue Erfahrun­gen sam­meln.

(von Alfred Schatz)

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